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Sonntag, 24. Juni 2012

Was ich alles mitgebracht habe

Nun, ich bin ja jetzt seit gut einer Woche wieder zu Hause. Im Gepäck hatte ich natürlich auch wieder ein paar Tierchen und Makroalgen. Ich habe unter anderem einen Dreistacheligen Stichling, Seenelken, Austern und noch ein paar andere Anemonenarten mitgenommen. An Algen habe ich den Meersalat, Blasentang, Roter Horntang und noch etwas Darmtang mitgenommen. Allerdings bezweifele ich, dass all diese Algen sich auf die Dauer gut bei mir pflegen lassen. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass noch nicht alle Voraussetzungen für das idealen Algenwachstum geschaffen sind. Da jetzt sehr viele Algen auf einmal in mein Aquarium gekommen sind, gebe ich jetzt zusätzlich zwei Tropfen Tropic Marin Pro-Coral Iod pro Tag in das Aquarium. Ich erhoffe mir dadurch, dass der Blasentang endlich mal wächst und sich nicht wie gewohnt auflöst. Auch der Meersalat sollte jetzt so langsam mal mit dem Wachstum beginnen un nicht nur nach ein paar Wochen wieder zerfallen. 
Die Seenelken, die ich von der Nordsee mitgebracht habe, sind recht groß. Damit diese nicht wieder anfangen zu schrumpfen, muss ich jetzt rech viel füttern. Daher habe ich mir jetzt auch den Aqua Medic Turboflotor  Blue 500 zugelegt. Durch das viele Füttern kann ich es mir nicht mehr leisten ein abschäumerloses Becken zu betreiben. 

Seenelke

 Meersalat

 Käferschneke

 Dreistacheliger Stichling

Tangrose

Montag, 18. Juni 2012

Zu Besuch im Aquarium Wilhelmshaven

Letztes Wochenende war ich mal wieder an der Nordsee. Dort habe ich nicht nur Tiere und Algen mit gebracht. Im Aquarium Wilhelmshaven durfte ich während einer persönlichen Führung mit Herrn Hochstetter, dem Direktor des Aquariums, hinter die Kulissen schauen. Er erklärte mir die Aquarientechnik und wie die einzelnen Becken miteinander verknüpft sind. Bei der Führung bekam ich auch die riesigen Eiweißabschäumer zu Gesicht, die für das 300.000 Liter große Seehundbecken und für das 200.000 Liter große Atlantikbecken zuständig sind. Mir wurde außerdem gezeigt, wie das Aquarium einige Becken auf 0,5 °C runterkühlt. In diesen Becken werden Fische und andere Meerestiere aus der Antarktis gehalten. Diese Form der Kalwasseraquaristik ist einmalig auf der Nordhalbkugel. Das Aquarium bezieht die Tiere von Forschungsinstituten. Meistens sind es Tiere, die keinem Forschungszweck dienen. Aber demnächst sollen wohl auch extra Antaktismeerestiere für das Aquarium Wilhelmshaven gefangen werden. Das Aquarium engagiert sich sehr für die Forschung und unterstützt immer wieder verschiedene Forschungsprojekte.
So soll zum Beispiel demnächst im Aquarium erforscht werden, wie der Beilbauchfisch über die Wasseroberfläche fliegt. Im Tropenhaus werden dann High-Speed Kameras aufgestellt und die Fische werden so beim Fliegen gefilmt.
Herr Hochstetter erklärte immer wieder, dass die ganze Technik eigentlich ganz simpel sei. Desweiteren wurde ich über einige Zukunftsprojekte und -ausstellungen informiert. Ich kann nur sagen, dass das Aquarium Großes vor hat. Das Wilhelmshavener Aquarium ist zwar kein besonders großes Aquarium, dafür aber eines der schönsten Aquarien überhaupt. Das ist zumindest meine Meinung. Dort wird nicht auf Quantität sondern auf Qualität geachtet. Und das sieht man auch. Ein Besuch lohnt sich auf alle Fälle. Hier an dieser Stelle auch noch mal ein Danke an Herrn Hochstetter.

Anbei noch einige Bilder aus dem Aquarium Wilhelmshaven

             Kleiner Eisfisch und Meerassel aus dem Antaktisbecken

                     Kleine Felsgarnele

                      Schlauchascidie

                     Kurzschnäuziges Seepferdchen

                        Kleines Makroalgenbecken mit Schwebegarnelen