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Montag, 3. Dezember 2012

Algenaquarium

Im Moment gleicht mein Nordseebecken eher einem großem Algenaquarium.  Dies jedoch hat auch seinen Reiz. Eine Macropodia rostrata würde sich dort jetzt sicherlich ganz gut fühlen. Ich überlege mir jetzt nach und nach auf einfache Algenarten umzusteigen. D.h. ich werde die Algen pflegen, die in dem Aquarium auch wachsen. Mal sehen, wie sich das Becken über den Winter entwickelt.

Samstag, 1. Dezember 2012

Dezember 2012

Mein Becken fahre ich jetzt auf 13°C.
Nachdem ich im Herbst nochmal für eine längere Zeit die Temperaturen erhöht habe, wuchsen jetzt vermehrt Algen. Es ist als hätte ich im Becken einen kleinen Sommer ausgelöst. Durch die Temperaturabsenkung wird dies sich jetzt aber wieder Rückentwickeln.
Auch die Beleuchtungszeit wurde eingeschränkt. Die Lampen leuchten jetzt von 8.00 Uhr bis 16.00 Uhr.

Dienstag, 13. November 2012

Katzenhai ist gestorben!

Leider musste ich heute morgen feststellen, dass der kleine Katzenhai gestorben ist. Das so häufige Verhungern bei kleinen Haien in Aquarien, traf bei diesem Hai nicht zu. Schon ein paar Tage vorher hat er sehr schnell geatmet und sich auch häufig auf die Seite gedreht. Ich glaube fast, dass er wohl eine angeborene Wirbelsäulendeformation hatte. Man kann dies auf den Bildern sehen, wenn man sie mit anderen Bildern von jungen Katzenhaien vergleicht.
Wirklich sehr traurig! ;-(

Sonntag, 4. November 2012

Katzenhai geschlüpft

Heute ist mein Katzenhai geschlüpft! Er muss wohl letzte Nacht aus dem Ei geschlüpft sein. Jetzt liegt er noch in dem Ablaichkasten, indem ich das Haiei aufbewahrt habe. Er ist jetzt ca. 10 cm groß und noch recht träge. Katzenhaie sind tagsüber sowieso recht träge und werden erst in der Nacht aktiv und gehen auf Nahrungssuche, wobei sie kleine Krebse, Garnelen und Fische erbeuten. Ich werde jetzt erstmal versuchen ihn mit Krill und Mysis zufüttern.
Damit sich kein Kropf bildet, was bei Jodmagel recht häufig auftritt, dosiere ich jeden Tag etwas Jod-Jodkalium. Jetzt hoffe ich, dass er die ersten Tage gut übersteht.





Donnerstag, 16. August 2012

Aus dem Dänemark-Urlaub zurück

Aus dem Urlaub zurück habe ich ein paar neue Tiere mitgebracht. Allerdings habe ich viele dieser Tiere nicht selbst gesammelt, sondern von einem Aquarium in Esbjerg bekommen. Es ist das Fischerei- und Seefahrtsmuseum. Von diesem Aquarium habe ich auch ein Video im letztem Post gebloggt. Kurz nach dem Besuch im Aquarium, habe ich eine E-Mail an das Museum geschickt. Ich bekam eine sehr nette Rückmeldung in der stand, dass ich gerne einmal vorbeikommen könnte. Ich sollte mich einfach bei Arne oder René melden. Also ging ich zum Aquarium und fragte nach diesen besagten Personen. Nachdem alles geklärt war, wurde ich zu Arne gebracht. Er wiederum leitete mich an René weiter. Ich unterhielt mich ein bisschen mit ihm. Dann fragte er mich, was ich denn gerne für Tiere hätte. Ich erzählte ihm von meinem Aquarium und fragte, ob dieses oder jenes Tier hineinpassen würde. So hatte ich zum Schluss 3 Seedahlien, 4 Tote Mannshände, 2 Klippenbarsche, 1 Katzenhaiei und 2 Zerbrechliche Schlangensterne. Ohne das Aquarium wäre ich an all diese wunderschönen Tiere nicht herangekommen. Man hat mich wirklich sehr herzlich aufgenommen und das Aquarium ist auch wirklich sehenswert. Das sag ich nicht nur wegen der Tiere, sondern, weil ich selten ein so gut gepflegtes Aquarium gesehen habe. Vielen Dank nochmal an das Aquarium! Desweiteren habe ich aus der Ostsee noch zwei Grasnadeln mitgenommen. Davon war ein Männchen schwanger. Ich glaube, dass das andere Tier ein Weibchen ist, da dieses keine deutlichen Bauchlappen hat wie das Männchen. Auf dem Rückweg hat das Männchen dann alle Junge ins Wasser gelassen. Zu Hause angekommen wurden diese sofort in ein 10L Aquarium überführt. Leider muss ich im Moment noch auf die Artemianauplien warten. Deshalb muss ich sie solange noch mit Plankton aus dem Aquarium füttern. Die großen Grasnadeln scheinen noch nicht an Frostfutter interessiert zu sein, sodass am Montag erst einmal Lebendfutter gekauft wird. Außerdem habe ich noch ein paar Seescheiden mitgebracht. Es handelt sich dabei überwiegend um die Schlauchseescheide und um die Sternseescheide. Sie haben sich sogar schon im Übergangsbecken im Urlaub vermehrt.

Montag, 9. Juli 2012

Aquarienkühler

So ich habe jetzt schon seit ein paar Wochen endlich einen Aquarienkühler bekommen. Nun kann ich die Aquarientemperatur auch den Jahreszeiten anpassen. D.h. im Moment habe ich so um die 17°C im Aquarium. Im Winter wird mein Aquarium wahrscheinlich nie unter 12°C gehen. Aber das ist eigentlich auch ganz gut so. So ein Aquarienkühler verbraucht nämlich extrem viel Strom.


Sonntag, 24. Juni 2012

Was ich alles mitgebracht habe

Nun, ich bin ja jetzt seit gut einer Woche wieder zu Hause. Im Gepäck hatte ich natürlich auch wieder ein paar Tierchen und Makroalgen. Ich habe unter anderem einen Dreistacheligen Stichling, Seenelken, Austern und noch ein paar andere Anemonenarten mitgenommen. An Algen habe ich den Meersalat, Blasentang, Roter Horntang und noch etwas Darmtang mitgenommen. Allerdings bezweifele ich, dass all diese Algen sich auf die Dauer gut bei mir pflegen lassen. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass noch nicht alle Voraussetzungen für das idealen Algenwachstum geschaffen sind. Da jetzt sehr viele Algen auf einmal in mein Aquarium gekommen sind, gebe ich jetzt zusätzlich zwei Tropfen Tropic Marin Pro-Coral Iod pro Tag in das Aquarium. Ich erhoffe mir dadurch, dass der Blasentang endlich mal wächst und sich nicht wie gewohnt auflöst. Auch der Meersalat sollte jetzt so langsam mal mit dem Wachstum beginnen un nicht nur nach ein paar Wochen wieder zerfallen. 
Die Seenelken, die ich von der Nordsee mitgebracht habe, sind recht groß. Damit diese nicht wieder anfangen zu schrumpfen, muss ich jetzt rech viel füttern. Daher habe ich mir jetzt auch den Aqua Medic Turboflotor  Blue 500 zugelegt. Durch das viele Füttern kann ich es mir nicht mehr leisten ein abschäumerloses Becken zu betreiben. 

Seenelke

 Meersalat

 Käferschneke

 Dreistacheliger Stichling

Tangrose

Montag, 18. Juni 2012

Zu Besuch im Aquarium Wilhelmshaven

Letztes Wochenende war ich mal wieder an der Nordsee. Dort habe ich nicht nur Tiere und Algen mit gebracht. Im Aquarium Wilhelmshaven durfte ich während einer persönlichen Führung mit Herrn Hochstetter, dem Direktor des Aquariums, hinter die Kulissen schauen. Er erklärte mir die Aquarientechnik und wie die einzelnen Becken miteinander verknüpft sind. Bei der Führung bekam ich auch die riesigen Eiweißabschäumer zu Gesicht, die für das 300.000 Liter große Seehundbecken und für das 200.000 Liter große Atlantikbecken zuständig sind. Mir wurde außerdem gezeigt, wie das Aquarium einige Becken auf 0,5 °C runterkühlt. In diesen Becken werden Fische und andere Meerestiere aus der Antarktis gehalten. Diese Form der Kalwasseraquaristik ist einmalig auf der Nordhalbkugel. Das Aquarium bezieht die Tiere von Forschungsinstituten. Meistens sind es Tiere, die keinem Forschungszweck dienen. Aber demnächst sollen wohl auch extra Antaktismeerestiere für das Aquarium Wilhelmshaven gefangen werden. Das Aquarium engagiert sich sehr für die Forschung und unterstützt immer wieder verschiedene Forschungsprojekte.
So soll zum Beispiel demnächst im Aquarium erforscht werden, wie der Beilbauchfisch über die Wasseroberfläche fliegt. Im Tropenhaus werden dann High-Speed Kameras aufgestellt und die Fische werden so beim Fliegen gefilmt.
Herr Hochstetter erklärte immer wieder, dass die ganze Technik eigentlich ganz simpel sei. Desweiteren wurde ich über einige Zukunftsprojekte und -ausstellungen informiert. Ich kann nur sagen, dass das Aquarium Großes vor hat. Das Wilhelmshavener Aquarium ist zwar kein besonders großes Aquarium, dafür aber eines der schönsten Aquarien überhaupt. Das ist zumindest meine Meinung. Dort wird nicht auf Quantität sondern auf Qualität geachtet. Und das sieht man auch. Ein Besuch lohnt sich auf alle Fälle. Hier an dieser Stelle auch noch mal ein Danke an Herrn Hochstetter.

Anbei noch einige Bilder aus dem Aquarium Wilhelmshaven

             Kleiner Eisfisch und Meerassel aus dem Antaktisbecken

                     Kleine Felsgarnele

                      Schlauchascidie

                     Kurzschnäuziges Seepferdchen

                        Kleines Makroalgenbecken mit Schwebegarnelen

Donnerstag, 31. Mai 2012

Update

Seit dem letzten Eintrag hat sich viel im Aquarium getan. 
Im April habe ich eine neue Strömungspumpe bekommen, welche die alten Pumpen abgelöst hat. Die Strömungspumpe heißt Resun Wave Maker Waver 15000 und sie kann sogar Wellen simulieren. Leider ist sie etwas groß aber damit lässt es sich leben. 
Den Makroalgen geht es immer besser, sie zeigen das mit einem kräftigem Wachstum. Außer der Meersalat, der will nicht so recht wachsen und schrumpft immer mehr. Dafür wächst Rhodophyllis divaricata richtig gut. Sie hat sich mit der Zeit zu einer richtigen Plage entwickelt. Leider sitzen die kleinen Sprossen der Alge überall und man kann sie nicht so recht aufsammeln. 
Desweiteren habe ich mir zusätzlich ein sehr schönes Buch über die Meeresalgen von Helgoland bestellt. Das Buch "Meeresalgen von Helgoland" beschreibt jede einzelne Art sehr ausführlich. Leider ist das Buch von P. Kornmann und P.-H. Sahling etwas alt und bietet daher nur schwarz-weiß Aufnahmen.
Zuletzt habe ich heute zwei Wasserwerte gemessen. Es war PO4 und NO3.
Hier mal die Ergebnisse:
PO4: 0,03 mg/l
NO3: 1,5 - 2 mg/l

Donnerstag, 23. Februar 2012

Wasser wieder klar

Meine Seedahlie hat sich jetzt so langsam an ihre neue Umgebung gewöhnt. Ihre Tentakeln sind zwar verhältnismäßig noch etwas lang, aber ich denke das gibt sich mit der Zeit.
Dank des UV-Gerätes ist das Wasser jetzt auch wieder glasklar. Hoffe, so ein Unglück passiert mir nicht nochmal.

Sonntag, 19. Februar 2012

Seedahlie

Gestern habe ich endlich meine Seedahlie (Urticina felina) bekommen. Ich hoffe, sie wird sich in dem Aquarium gut entwickeln und auch gesund bleiben, da ich nämlich schon gehört habe, dass sie etwas empfindlicher sei. Leider sind ihre Tentakeln noch etwas schlaff und sie scheint allgemein noch etwas gestresst zu sein. Ich denke aber, dass sich auch dies in den nächsten Tagen geben wird.
Meine Seedahlie (Urticina felina) hat eine besonders schöne Farbe und ist auch schon recht groß. Hoffe jetzt mal, dass sie nicht noch größer wird, da ich mir dann um meine Garnelen sorgen machen müsste. Soweit erstmal dazu.




Selbst nach dem Wasserwechsel, welchen ich vor kurzem erst gemacht habe, ist das Wasser immer noch recht grün. Dem Plankton scheint es also ganz gut in meinem Becken zu gehen. Leider leiden darunter auch die anderen, höheren, Algen und Tange. Deshalb habe ich jetzt ein UV-Gerät an meinen Außenfilter angeschlossen. Es soll dafür sorgen, dass das Phytoplankton aus meinem Becken, zum großen Teil, verschwindet.

Freitag, 17. Februar 2012

Update: Februar 2012

So aktuell sieht es bei meinem Nordseeaquarium eher mittelmäßig aus.

Als ich letztens mein Planktonbecken gereinigt habe, habe ich einen Großteils des Wassers ausgewechselt. Das abgesaugte Wasser schien mir aber zu wertvoll um es wegzuschütten, da ja noch eine Menge Plankton drin herum schwomm. Also habe ich mir gedacht, warum ich es nicht einfach in mein Schaubecken kippen sollte. Gesagt (oder eher gedacht), getan! Als ich dann das Wasser bzw. Plankton in mein Schauaquarium geschüttet habe, fiel mir auf, dass es doch sehr grün jetzt war. Egal! Die Filtrierer werden es schon richten. Tja, leider falsch! Das Resultat war: tagelang grünes Wasser im Schauaquarium. Aber nicht nur das, es kamen noch Blaualgen dazu und die Makroalgen wurden blasser. Auch meine Wachsrose (Anemonia viridis/sulcata) wurde zunehmend schwächer und starb letzten Endes.

Nachdem ich gestern dann einen Wasserwechsel gemacht habe, kamen plötzlich winzige Algensprossen auf den, im Aquarium, hintengelegenen Steinen zum Vorschein. Durch einen Freund aus dem Meerwasserforum riffaquaristik.at konnte ich die Alge identifizieren. Es handelt sich um den Knorpeltan (Chondrus crispus). Ich hatte ihn schon ein Jahr lang im Becken und ich konnte noch nie sehen, dass er irgendwie gewachsen war. Der Knorpeltang, den ich damals bekommen hatte, ist zwar jetzt nicht gewachsen, aber er hat sich vermehrt. Ein gutes Zeichen!

Meine Algen wachsen seid der Dosierung des PREIS Organ See Planer sowieso besser. Das soll jetzt keine Werbung sein, aber ich konnte wirklich ein deutliches Wachstum der Makroalgen erkennen, Vielleicht liegt es aber auch daran, dass ich diesen Winter das erste Mal auch einen wikrlichen Winter im Becken simuliert habe.


                              Die Sprossen des Knorpeltangs (Chodrus crispus)

Sonntag, 22. Januar 2012

Planktonprojekt & Wurmfund

So, nun mal etwas Aktuelles...
Vor ca. einer Woche habe ich mit meinem neuen Planktonprojekt angefangen. Dazu habe ich ein 54 l Aquarium  unter das Aquarium gestellt. Dieses wurde dann mit Meerwasser aufgefüllt und mit normalen Flüssig-
Blumendünger etwas nährstoffreicher gemacht. Natürlich wurde auch eine Lampe über dem Becken befestigt, damit ausreichend Licht für die Photosynthese vorhanden ist. Dann wurden 1,5 l Plankton in das Becken gegeben. Was zu sehen war, war nicht viel. Man sah leicht trübes Meerwasser und mehr nicht! Jetzt, ca. eine Woche später, ist das Wasser deutlich trüber. Es leuchtet schon leicht grünlich. Ich hoffe, ich kann so in ca. 3 Wochen mit dem Verfüttern des Planktons anfangen.

Heute habe ich dann in meiner Polysinphonia ein paar weiße Fäden entdeckt. Aus Interesse habe ich sie dann unter mein Lichtmikroskop gesteckt. Sofort wurde klar, dass es sich um Würmer handeln muss. Natürlich stellte ich mir dann auch sofort die Frage, ob sie die Alge jetzt auffressen. Dann sah ich, so dachte ich am Anfang auf jeden Fall, zwei Wurmarten. Als ich dann meine Bücher durchwälzt habe, fand ich dort die Familie der Cirratulidae. Diese Würmer dieser Familie haben alle sehr lange Kiemen ausgebildet. Diese Tatsache erklärte die angebliche zweite Wurmart. Also beließ ich es dabei, herausgefunden zu haben, welcher Familie der Wurm angehört.



Samstag, 7. Januar 2012

Mission: Algenpflege

Meine neue Mission ist die erfolgreiche Pflege von Makroalgen. Jon Olav Bjørndal schafte es über Jahre hinweg, Makroalgen erfolgreich in seinem 1000l Nordseeaquarium zu pflegen. Auf seinem Blog schreibt er, dass er noch nicht mal besondere Spurenelemente oder andere Mittelchen verwendet hat. Er hat einfach nur viel gefüttert, hatte viel Licht und das Wasser ausreichend runter gekühlt. Entscheident war wohl auch der Jahreszeiten-Zyklus, den die Algen brauchen. Im Winter brechen viele Populationen der Algenbestände zusammen. Allerdings geben sie durch ihren Zerfall viel Sporen in das Wasser ab. Diese entwickeln sich zum Frühling hin zu neuen Beständen. Deshalb ist es wichtig, dass die Algen ein Startsignal für ihren Zerfall und dadurch auch die Sporenfreigabe bekommen. Dieses Startsignal ist die Licht- bzw. Tagesdauer.Wenn wir im Winter also den Tag mit der Lichtdauer im Aquarium verkürzen, sterben die Algen ab und lassen ihre Sporen frei. Zum Frühling hin müssen wir die Licht dauer im Aquarium wieder verlängern, damit die Sporen das Signal zum Wachsen bekommen. Jetzt bleibt allerdings die Farge um wie viel wird die Lichtdauer immer verkürzt bzw. verlängert. Dazu hat sich ein Freund aus dem Forum riffaquaristik.at Gedanken gemacht. Er hat dazu eine Tabelle angefertigt:

Januar               5,5/6
Februar               7/8
März                  9/10
April               11 /2
Mai1                 3/14
Juni1                 4/14
Juli                14 /14
August          14/13
September    12/11
Oktober       10 /9
November      8/7
Dezember       6 /5,5

Man verkürzt oder verlängert am Monatsersten und 15ten um eine Stunde. Ausnahme sind Juni/Juli, da wird 14 Stunden durchgefahren. Ähnlich ist es im Winter. Hier verkürzt man am 15. Dezember nur um eine halbe Stunde und lässt am 15. Januar ebenfalls erst nur eine halbe Stunde verlängern.

Ein anderes Thema sind sie Spurenelemente. Algen brauchen in der Regel bestimmte Spurenelemente. Zu diesen Spurenelementen gehören z.B. Eisen, Jod und Strontium. Deshalb werde ich demnächst das Produkt der Fa. PREIS testen. Es nennt sich Organ Planer See und verspricht , dass es das Wachstum von höheren Algenarten wie z.B. Caulerpa und echten Tange fördert. In dieser Flüssigkeit befindet sich jedoch kein Jod, so das ich mir noch eine geeignete Jodlösung beschaffen muss.


Donnerstag, 5. Januar 2012

Herbst 2011

Im Herbst 2011 war ich mal wieder an der Nordsee und habe von dort auch etwas mitgebracht. Leider gab es nicht ganz soviel Leben unterwasser, da die winterlichen Verhältnisse schon eingesetzt hatten. Deshalb ging ich dieses Mal auch mit - verhältnismäßig - leeren Händen aus. Ganz leer ging ich natürlich nicht aus, aber an Fischen gab es so gut wie gar nichts. Da waren höchstens ein paar Strand- oder Sandgrundeln, aber von denen hatte ich ja schon welche. Man muss dazu sagen, dass es später Herbst war. Auch der Aufwuchs auf den Austernschalen hatte sich dezimiert. Im Sommer waren dort viele verschiedene Seescheidenarten und Algen, doch im Winter dominierte nur eine Seescheidenart. Ich vermut,e es war die Styela clava, während bei den Algen vermutlich eher die Ceramium rubrum dominierte. Gelgentlich war auch Enteromorpha compressa zu entdecken. Natürlich fehlte auch der Fucus vesiculosus nicht. Bei den Anemonen waren drei Arten vertreten. Die größte von ihnen war die Metridium senile. Die beiden kleineren Arten bildeten die Sagartia elegans und die Protanthea simplex. Leider hatte ich dieses mal keine Glück bei der Suche nach Pholis gunnellus. Dafür gab es umso mehr Palaemon elegans. Sie hielten sich an den Austernschalen fest und schwirrten gelegentlich auch durch das freie Hafenwasser, wo man sie umso leichter erwischte. Die meisten waren zwischen 1-1,5 cm groß. Allerdings konnte ich auch ein Ausnahmetier fangen mit einer Größe von 9 cm. Der Fang wurde in der Wohnung in 30 l Kanistern zwischen gehältert. Batteriebetriebende  Aquarien-Membranpumpen sorgten für genug Sauerstoff im Behälter. Zum Transport nach Hause wurden sie in Aquarienbeutel verpackt, die ich mir vorher aus dem Internet bestellt hatte. In jeden Transportbeutel wurde etwas Aktivkohle hineingestreut, damit sich nicht die Tiere gegensitig vergiften, falls eins sterben sollte. Die Garnelen bekamen sogar noch ein paar Algen mit in den Beutel zum festhalten. Alle Tiere überstanden den Transport unbeschadet.