Freitag, 3. April 2015

Neuer "Filter" für die kleine Nordsee

Am Donnerstag habe ich den Tierchen im Becken einen neuen Filter gegönnt. Das Wort Filter ist hier jedoch übertrieben. Gekauft wurde der kleine Oberflächenskimmer der Firma Eheim. Eine Filterfunktion hat dieser jedoch bei mir nicht, da der Filterschwamm entnommen wurde. Das hat den einfachen Grund, da Mikroorganismen und Futterpartikel im Schwamm hängen bleiben könnten und würden. Das Becken hat gerade aus dem Grund, dass nicht gefiltert oder abgeschäumt wird, eine hohe und gesunde Planktondichte.
Der Oberflächenskimmer wurde zum einem gekauft, damit die Kahmhaut verschwindet und zum anderen, weil ich glaube, dass diese Art der Wasserumwälzung für das Plankton schonender ist. Das mag vielleicht sinnlos erscheinen, aber so ist eben mein Gefühl. Vielleicht wird sich ja auch diesbezüglich bemerkbar machen. Ich werde dann berichten.

Dienstag, 24. März 2015

Artemianauplien: Wachstum

Hier mal eine aktuelle Aufnahme der Artemianauplien vom 24.03.2015.
Man sieht deutlich, dass sich das Aussehen der Nauplien deutlich verändert hat.




Artemiazucht

Ich habe nun begonnen Artemia zu züchten. Ist vermutlich erstmal nichts interessantes, aber ich möchte herausfinden, wie sich die regelmäßige Zugabe von Artemianauplien auf meine Beckenbiologie auswirkt. Garnelen und Gespensterkrabben können natürlich mit diesen winzigen Futterorganismen nur wenig anfangen, aber wie sieht es mit Muscheln und anderen Filtrierern aus?
Ich werde auf jeden Fall beobachten und berichten.
Ein Teil der Artemien sollen auch aufgezogen werden, damit sie in meinem Riffwürfel an die Fische verfüttert werden können.
Die Eier der Artemien werden in einem ca. 3 Liter fassenden Gefäß ausgebrütet. Wenn die Nauplien geschlüpft sind, werden sie mittels einer Pipette in ein 10 Liter Aquarium überführt, wo sie mit einem Phytoplanktonkonzentrat gefüttert werden. Später werden sie dann ausschließlich mit Planktonpulver gefüttert. Wichtig ist, dass das Aquarium, indem die Nauplien gesammelt werden, ausreichend belüftet wird.
So sollte die Aufzucht eigentlich funktionieren.


Frischgeschlüpfte Artemianauplien vom 21.03.2015
(Handyfotographie durch ein Mikroskop)

Freitag, 6. März 2015

Nordseenanoaquarium - Die Nordsee im 30 Liter Format

Aus zeitlichen Gründen, auf die ich hier nicht näher eingehen möchte, wurde aus dem großen Aquarium jetzt ein 30 Liter Nanoaquarium.
Das Becken läuft nur mit minimalem Aufwand. D.h. kein Abschäumer und keine Filter! Ein kleiner LED-Streifen sorgt für eine ausreichende Beleuchtung und eine Pumpe mit einer Durchflussmenge von 300L/h für eine vorerst gute Umwälzung. 
Die Zeit zeigte, dass unter diesen Bedingungen in dem kleinen Biotop Muscheln, Polypen und sogar Schwämme wachsen und gedeihen. 
Wie natürlich zu erwarten ist, fällt auch der Besatz bei so einer Beckengröße entsprechend gering aus. So leben derzeit zwei Gespensterkrabben (Macropodia rostrata), zwei kleine Felsgarnelen (Palaemon elegans), sowie ein paar Schnecken und Schlangensterne in dem Aquarium. Dazu kommen dann noch Schwämme, ein paar kleine Miesmuscheln, sowie verschiedene Zooplankter und Asseln.
Kurzum: Das Gleichgewicht im Becken hat sich eingependelt.  

In Zukunft soll der Besatz, wenn alles klappt, noch etwas erweitert werden.
Dazu mehr, wenn es so weit ist.




Dienstag, 3. März 2015

Neuer Abschnitt des Blogs

Nach vielen Monaten, kommt jetzt wieder ein neuer Post.
Allerdings werde ich hier nur sporadisch vom Geschehen, aus dem mittlerweile 30 Liter Aquarium berichten.
------------------------------------>  Ab hier also ein neues Kapitel  <----------------------------------------

Sonntag, 11. August 2013

Update

Wegen Kostengründen und wiederholten Algenproblemen musste ich mein Becken verkleinern und erneut einrichten. Dadurch wurde es mir jetzt auch ermöglicht ein Aquarium zu gestalten, dass eher dem Helgoländer Felswatt ähnelt. Dies ist auf Dauer auch mein Ziel. Als Bodengrund wurde Korallenbruch verwendet. Die Wassertemperatur wird momentan auf 17 °C  gehalten.


Die Gesamtansich des Aquariums. In Kürze werden weitere Bilder in der Galerie zu finden sein.  

Dienstag, 1. Januar 2013

Neueinrichtung

Am 29.12.12 habe ich angefangen, mein Becken mal sehr gründlich zu reinigen. Dazu wurde die komplette Einrichtung entfernt und mit einer Spülbürste (natürlich eine Saubere) die Steine geschruppt. Die Tiere wurden aus dem Becken gefangen und in Eimern gehalten. Der Bodengrund wurde so gut es irgendwie ging abgesaugt. Natürlich kamen da auch schwarze Stellen unter den Steinen zum Vorschein. Allerdings haben sie nur leicht moderig gerochen, dies jedoch würde ich als normal bezeichnen, da unter den Steinen natürlich wenig Sauerstoff vorhanden ist. 
Ich habe auch noch ein paar Steine dazu gekauft. Es handelt sich dabei um rote granitfelsenähnliche Steine. Sie sehen sehr schön im Becken aus und erinnern etwas an die Felsen vor Helgoland. 
Bei der ganzen Umräumaktion kam leider auch mein Klippenbarsch etwas zu schaden. Er ist vor Schreck aus dem Aquarium gesprungen und blutete etwas hinter den Seitenflossen. Jedoch hat er alles gut überstanden und schwimmt jetzt wieder in dem Becken. 
Ich habe das Becken jetzt sehr viel schlichter eingerichtet. Die Steine wurden eher zu einem Haufen aufgestellt. Dies sieht in meinen Augen sehr viel natürlicher aus. Dem Klippenbarsch scheinen die vielen neuen Höhlen auch zu gefallen.
Leider sieht das Becken jetzt etwas leer aus, da viele Algen entfernt wurden, allerdings denke ich, dass diese wieder nachwachsen sobald die Lichtdauer wieder erhöht ist und ich den Kühler wieder hochfahre.
Fotos folgen noch!