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Freitag, 18. Mai 2018

Stand der Dinge/Pläne für 2018

Seit dem letzten Update hat sich einiges verändert. Zeitweise musste die Kaltwasseraquaristik komplett aus meinem Leben weichen, zwischendurch wurden einige kleinere Versuchsbecken aufgebaut um mal etwas zu testen. Nun habe ich mich jedoch wieder erneut dazu entschieden die marine Kaltwasseraquaristik weiter zu betreiben. Wobei dieses Becken wohl auch wieder einigen Versuchen standhalten muss, um dann hoffentlich eine lange und erfolgreiche Standzeit zu gewähren. Das Becken ist zunächst ein Aquarium mit dem Standardmaß 60x30x30, welches in Syropor eingepackt wurde. Die Frontscheibe soll evtl. später doppelt verglast werden. Gekühlt wird mit einem Teco TK 150 auf momentan 14°C. Das sollte den Tieren und Algen erstmal reichen. Als nächstes gilt es die Futterproblematik und die Beleuchtungsfrage zu klären. Das wird aber wohl noch einige Experimente kosten.

Fronansicht mit erstem Besatz, wie z.B. Urticina felina, Metridium senile, Styela clava uvm.

Freitag, 3. April 2015

Neuer "Filter" für die kleine Nordsee

Am Donnerstag habe ich den Tierchen im Becken einen neuen Filter gegönnt. Das Wort Filter ist hier jedoch übertrieben. Gekauft wurde der kleine Oberflächenskimmer der Firma Eheim. Eine Filterfunktion hat dieser jedoch bei mir nicht, da der Filterschwamm entnommen wurde. Das hat den einfachen Grund, da Mikroorganismen und Futterpartikel im Schwamm hängen bleiben könnten und würden. Das Becken hat gerade aus dem Grund, dass nicht gefiltert oder abgeschäumt wird, eine hohe und gesunde Planktondichte.
Der Oberflächenskimmer wurde zum einem gekauft, damit die Kahmhaut verschwindet und zum anderen, weil ich glaube, dass diese Art der Wasserumwälzung für das Plankton schonender ist. Das mag vielleicht sinnlos erscheinen, aber so ist eben mein Gefühl. Vielleicht wird sich ja auch diesbezüglich bemerkbar machen. Ich werde dann berichten.

Dienstag, 24. März 2015

Artemianauplien: Wachstum

Hier mal eine aktuelle Aufnahme der Artemianauplien vom 24.03.2015.
Man sieht deutlich, dass sich das Aussehen der Nauplien deutlich verändert hat.




Artemiazucht

Ich habe nun begonnen Artemia zu züchten. Ist vermutlich erstmal nichts interessantes, aber ich möchte herausfinden, wie sich die regelmäßige Zugabe von Artemianauplien auf meine Beckenbiologie auswirkt. Garnelen und Gespensterkrabben können natürlich mit diesen winzigen Futterorganismen nur wenig anfangen, aber wie sieht es mit Muscheln und anderen Filtrierern aus?
Ich werde auf jeden Fall beobachten und berichten.
Ein Teil der Artemien sollen auch aufgezogen werden, damit sie in meinem Riffwürfel an die Fische verfüttert werden können.
Die Eier der Artemien werden in einem ca. 3 Liter fassenden Gefäß ausgebrütet. Wenn die Nauplien geschlüpft sind, werden sie mittels einer Pipette in ein 10 Liter Aquarium überführt, wo sie mit einem Phytoplanktonkonzentrat gefüttert werden. Später werden sie dann ausschließlich mit Planktonpulver gefüttert. Wichtig ist, dass das Aquarium, indem die Nauplien gesammelt werden, ausreichend belüftet wird.
So sollte die Aufzucht eigentlich funktionieren.


Frischgeschlüpfte Artemianauplien vom 21.03.2015
(Handyfotographie durch ein Mikroskop)

Freitag, 6. März 2015

Nordseenanoaquarium - Die Nordsee im 30 Liter Format

Aus zeitlichen Gründen, auf die ich hier nicht näher eingehen möchte, wurde aus dem großen Aquarium jetzt ein 30 Liter Nanoaquarium.
Das Becken läuft nur mit minimalem Aufwand. D.h. kein Abschäumer und keine Filter! Ein kleiner LED-Streifen sorgt für eine ausreichende Beleuchtung und eine Pumpe mit einer Durchflussmenge von 300L/h für eine vorerst gute Umwälzung. 
Die Zeit zeigte, dass unter diesen Bedingungen in dem kleinen Biotop Muscheln, Polypen und sogar Schwämme wachsen und gedeihen. 
Wie natürlich zu erwarten ist, fällt auch der Besatz bei so einer Beckengröße entsprechend gering aus. So leben derzeit zwei Gespensterkrabben (Macropodia rostrata), zwei kleine Felsgarnelen (Palaemon elegans), sowie ein paar Schnecken und Schlangensterne in dem Aquarium. Dazu kommen dann noch Schwämme, ein paar kleine Miesmuscheln, sowie verschiedene Zooplankter und Asseln.
Kurzum: Das Gleichgewicht im Becken hat sich eingependelt.  

In Zukunft soll der Besatz, wenn alles klappt, noch etwas erweitert werden.
Dazu mehr, wenn es so weit ist.




Dienstag, 3. März 2015

Neuer Abschnitt des Blogs

Nach vielen Monaten, kommt jetzt wieder ein neuer Post.
Allerdings werde ich hier nur sporadisch vom Geschehen, aus dem mittlerweile 30 Liter Aquarium berichten.
------------------------------------>  Ab hier also ein neues Kapitel  <----------------------------------------

Sonntag, 11. August 2013

Update

Wegen Kostengründen und wiederholten Algenproblemen musste ich mein Becken verkleinern und erneut einrichten. Dadurch wurde es mir jetzt auch ermöglicht ein Aquarium zu gestalten, dass eher dem Helgoländer Felswatt ähnelt. Dies ist auf Dauer auch mein Ziel. Als Bodengrund wurde Korallenbruch verwendet. Die Wassertemperatur wird momentan auf 17 °C  gehalten.


Die Gesamtansich des Aquariums. In Kürze werden weitere Bilder in der Galerie zu finden sein.